Ende der Eiszeit

Ein wundersamer Winter liegt hinter uns – seltsam, langsam, einsam, wunderbar. Schneebedeckt, kalt und still, wie unter einer Glocke aus Eis. Zeit innezuhalten, zur Ruhe zu kommen, mit dem Vergangenen Frieden zu schließen, sich neu zu besinnen, und den Blick dann, ebenso langsam, wieder zu weiten und nach vorne zu richten. Und bald, wenn der…

Jetzt aber los!

Ich habe ein Problem. Ich kann nicht loslassen. Erst vor ein paar Tagen wieder: Zwei triebige 30kg-Ibicencos an 8m-Flexileinen im wildreichen, verschneiten Hochsauerland, die obligatorische Rehsichtung – und schon katapultierten sie mich meterweit nach vorn, bis ich schließlich auf dem Wald- und Hosenboden ankern konnte. Dank meiner seit langem reflexfreien Schraubstockkrallen hatte ich die Hunde(leinen)…

Heras Reise

Dass mein NEPOMUK ein begnadeter Dieb ist, vorzugsweise von Brot, hat mich schon etliche Mahlzeiten gekostet. Auch dass er ein gutes Gedächtnis hat, war mir bekannt. Mit dieser Verknüpfung seiner Talente hatte ich aber nun wirklich nicht gerechnet, als er neulich am Rhein für einen Augenblick aus meinem Blickfeld verschwand … Wir leben nur ca.…

Zur Fira de la Caza del Conill

… und dann war da noch eine besondere, hier noch nicht dokumentierte Reise – von der französischen Atlantikküste durch die Pyrenäen nach Vilanova d’Alcolea, zur alljährlichen „Fira de la Caza del Conill“. Startpunkt war der tosende Atlantik in Biarritz und St-Jean-de-Luz: Auf der französischen Seite der Pyrenäen blieb das Wetter leider miserabel. Für uns war…

Wales so schön war

Weil ich gerade so viel Zeit habe, schiebe ich gleich noch einen kleinen Fotobericht vom vergangenen Jahr nach – meine Abschiedsreise nach Großbritannien vor dem Brexit, im Mai 2019. Wie immer war es landschaftlich wunderschön, menschlich freundlich und kulinarisch yummie, zumindest wenn man wie ich mit Fish & Chips und Shepherd’s Pie sozialisiert worden ist.…

Campen in Kampen

Liebe weg, Job weg – da kommt eine Auszeit unter guten Freunden, Hunden und bei frischem Wind um die Nase gerade recht. Eine Woche auf Sylt liegt hinter mir, und nun sind zwar nicht meine Sorgen, dafür aber meine Vorurteile gegen die Schickimicki-Insel wie weggeblasen. Breite Hundestrände, die den Namen auch verdienen: Wunderschöne Heide- und…

Eine ganz besondere Nase

Ehrlich gesagt weiß ich heute gar nicht mehr, ob es ein Fachbegriff war, den wir irgendwo aufgeschnappt hatten, oder ob wir das Wort damals selbst erfunden haben, weil wir nicht „Schweinenase“ sagen wollten. Je länger ich im Netz recherchiere, desto eher glaube ich Letzteres. Unter „Trichternase“ findet man nämlich nur das  formbildende Endstück eines Falztrichters  –…

Wie Kölner und Düsseldorfer II

Bevor mich noch jemand fragt: Nein, ich gehe nicht mit beim 3. Kölner Galgo-Marsch. Das ist nicht meine Welt – ich hab sie mir angesehen. Einer Freundin zuliebe bin ich nämlich letztes Jahr schon mitgelaufen – und fand es schrecklich. Zunächst mal war der Marsch schlecht organisiert: Eine Demo an einem Sonntag in einer Fußgängerzone ist…